Als Inhaber oder Führungskraft eines kleinen oder mittleren Unternehmens (KMU) stehst du täglich vor neuen Herausforderungen. Wie kannst du dein Team motivieren, die besten Talente anziehen und gleichzeitig die Gesundheit deiner Mitarbeiter fördern? Die Antwort könnte einfacher sein, als du denkst: die 4-Tage-Woche.
Psychische Erkrankungen
Psychiatrie ist die medizinische Fachrichtung, die sich mit der Diagnose, Behandlung und Prävention von psychischen Erkrankungen und Störungen beschäftigt. Für Arbeitgeber kann Psychiatrie bedeuten, dass sie zum Beispiel die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter fördern und schützen müssen, oder dass sie die Auswirkungen von psychischen Erkrankungen auf die Arbeitsfähigkeit und die Arbeitsqualität berücksichtigen müssen.
Psychische Krankheiten sind ein Thema für jedes Unternehmen, denn sie können sowohl Produktivität als auch Betriebsklima beeinträchtigen. Ein guter Umgang damit kann die Leistungsfähigkeit und die Zufriedenheit eines Unternehmens verbessern, aber auch Fehlzeiten oder Konflikte reduzieren. Daher ist es wichtig, dies zu verstehen, die Mitarbeitenden zu unterstützen und zu integrieren.
„Psychiatrie ist nicht nur eine Wissenschaft, sondern auch eine Kunst. Sie erfordert von uns, dass wir den Menschen in seiner Ganzheit wahrnehmen, seine Bedürfnisse und Ressourcen erkennen und seine individuelle Behandlung gestalten.“ – Frank Schneider, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde
EAP oder Betriebliche Sozialberatung: Welche Unterstützung passt zu deinem Unternehmen?
Du stehst als InhaberIn vor der Herausforderung, deine Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen. Zwei Konzepte, die dabei häufig diskutiert werden, sind das Employee Assistance Program (EAP) und die betriebliche Sozialberatung (bSB). Beide haben das Ziel, das Wohlbefinden deiner Mitarbeiter zu fördern, unterscheiden sich jedoch in ihrer Herangehensweise und Struktur. In diesem Beitrag erfährst du, welche Unterschiede es gibt und wie du die richtige Wahl für dein Unternehmen triffst: EAP oder betriebliche Sozialberatung.
Krankenstand auf Rekordhoch: Wie du als Arbeitgeber gegensteuern kannst
Die Zahlen sind alarmierend: Der Krankenstand in deutschen Unternehmen hat 2024 einen neuen Höchststand erreicht. Als Personalverantwortlicher in einem kleinen oder mittelständischen Betrieb fragst du dich sicher, wie du dieser Entwicklung entgegenwirken und die Gesundheit deiner Mitarbeiter fördern kannst. In diesem Beitrag erfährst du, welche Faktoren zum Anstieg der Fehlzeiten beitragen und welche konkreten Maßnahmen du ergreifen kannst, um den Krankenstand in deinem Unternehmen zu senken.
Wenn psychosoziale Belastungen krank machen …
Entfielen 2001 noch 6,6 % der Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) auf psychische Erkrankungen, so waren es 2010 bereits 13,1 %. Die DAK hat in ihrem Gesundheitsreport 2005 geschätzt, dass bis zum Jahr 2020 die psychischen Erkrankungen die zweithäufigste Ursache für Arbeitsausfälle und verminderte Arbeitsfähigkeit sein werden.
Nicht nur in Krisenzeiten: Externe Unterstützung stärkt Mitarbeitergesundheit
Erst Corona-Krise, dann Ukraine-Krieg, Inflation und Energiekosten-Explosion: Viele Menschen sorgen sich um ihre wirtschaftliche Zukunft. Existenzielle Not macht auch vor Erwerbstätigen nicht halt. Die Angst vor der Zukunft reicht bis weit in die mittleren Einkommensschichten hinein. Mit der Angst vor Krieg und Verarmung gehen psychische Belastungen einher, die sich negativ auf die Mitarbeitergesundheit auswirken. Immer mehr Beschäftigte leiden an Depressionen, viele greifen zu Suchtmitteln. Die Arbeit im Home-Office fördert Konflikte in der Familie, weicht die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit auf. Unternehmen tun gut daran, frühzeitig präventiv tätig zu werden. Viele Klein- und Mittelbetriebe sind jedoch in puncto Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit und Mitarbeitergesundheit überfordert. Sie benötigen externe Unterstützung.
Massenphänomen Burnout? Die Verbreitung wird deutlich überschätzt
Die Krankschreibungen von Arbeitnehmern aufgrund psychischer Leiden erreichten 2012 einen neuen Höhepunkt. Laut aktuellem DAK-Gesundheitsreport haben sich zwischen 1997 und 2012 die Fehltage durch Depressionen und andere psychische Krankheiten mehr als verdoppelt (plus 165 Prozent). Dieser Trend bei den Krankschreibungen lässt auf den ersten Blick vermuten, die Deutschen würden sich zu einem Volk von psychisch Kranken entwickeln. Epidemiologische Studien belegen jedoch: Psychische Störungen sind seit Jahrzehnten in der Bevölkerung nahezu gleich verbreitet und die Medien sorgen für das Massenphänomen Burnout. „Das Bewusstsein und die Sensibilität von Ärzten und Patienten diesen Krankheiten gegenüber haben sich deutlich verändert“, betont Herbert Rebscher, Chef der DAK-Gesundheit.
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